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Presse-Information

09. April 2019

Vom Branchentreff zur Plattform der digitalen Gesundheitsversorgung

Expertenrunde stellt im Pressegespräch zum Auftakt die neue Ausrichtung der DMEA vor und diskutiert den Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Aus conhIT wird DMEA: Im Pressegespräch erläutern Jens Naumann, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V., und Jens Heithecker, Direktor Messe Berlin, die neue Ausrichtung der DMEA, zu der ein breites Themenspektrum gehört – von KI und elektronische Patientenakte, über Digitalisierung in der Pflege, Telematik und IT-Sicherheit bis hin zum Thema Nachwuchs. Die neue Messemarke DMEA verspricht eine breitere Zielgruppenansprache und bessere Verzahnung der verschiedenen Stakeholder, über die üblichen Grenzen der Gesundheitsbranche hinaus. „Ziel ist es, den fachübergreifenden Austausch zu fördern und somit die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben“, erklärt Jens Naumann.

Im anschließenden Expertentalk berichtet Jana Aulenkamp, Doktorandin an der Ruhr-Universität Bochum, aus dem Berufsalltag als angehende Ärztin: „Die Schwierigkeiten liegen häufig in der Technik“, stellt Jana Aulenkamp fest. So sei die Verfügbarkeit von WLAN nicht immer in allen Behandlungsräumen gegeben, auch das Betriebssystem stürze zuweilen ab, so dass keine Patientenakten mehr eingesehen werden könnten. Trotz aller Herausforderungen überwiegen ihrer Meinung nach jedoch die Chancen der Digitalisierung. So könne der Einsatz von KI „zu einer schnelleren und präziseren Diagnose am Patienten beitragen“, so Aulenkamp.

Auch für Christoph Schmelter, Vorstandsmitglied vom bvitg und Geschäftsführer von DMI, überwiegen die Vorteile der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung. „Mit der Gesundheits-IT kann viel erreicht werden“, sagt Schmelter. Voraussetzung dafür sei jedoch die nötige Rechtssicherheit, die durch politische Entscheider hergestellt werden müsse, ergänzt er weiter. Darüber hinaus sei es wichtig, dass Bund und Länder stärker in Healthcare-IT investieren.

Wünschenswert sei vor allem, die Wertschöpfung der Digitalisierung stärker in den Vordergrund zu stellen, Vertrauen zu schaffen und Vorbehalte der Arbeitnehmer im Gesundheitswesen abzubauen, war sich die Runde einig.