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Akademieprogramm

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spannende Seminare
auf der DMEA

2019 werden Ihnen erstmals fünf Akademieseminare im Rahmen der DMEA angeboten.

Ihre Tickets für die Akademie-Workshops können Sie ab sofort im

DMEA Ticket-Shop

buchen. Die Akademie-Tickets berechtigen auch zum Besuch des Kongresses und der Messe.

Bitte beachten Sie, dass pro Workshop nur 40 Plätze vergeben werden. Wir empfehlen daher eine zeitnahe Buchung.

09. April 2019 | 09:30 – 13:15 Uhr

Seminarleitung: Prof. Dr. Christian Johner, Johner Institut

Spätestens mit der neuen Medizinprodukteverordnung stellt die IT Security eine gesetzliche Anforderung dar, die alle Hersteller erfüllen müssen.

Was sich als selbstverständlich anhört, erweist sich im Alltag als schwer umsetzbar: Woher weiß man, wie sicher ein Produkt gegen absichtliche und unabsichtliche interne und externe Bedrohungen ist? Welche Aktivitäten erwartet der Gesetzgeber von den Herstellern? Wie bindet man diese Aktivitäten in den Entwicklungsprozess ein? Und was müssen die Hersteller nach der Inverkehrbringung tun und was die Betreiber? Wie geht man damit um, dass man zwar gute Entwickler, aber keine IT Security Experten im Team hat? Was verlangen die Behörden, Auditoren und benannten Stellen?

Dieser Workshop vermittelt nicht nur die gesetzlichen Anforderungen, sondern gibt konkrete Hilfestellungen und Antworten auf die obigen Fragen.

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09. April 2019 | 13:30 – 17:15 Uhr

Seminarleitung: Heiko Mania, NursIT Institute

Die professionelle Pflege ist geprägt von starken Veränderungen. Neben dem Fachkräftemangel und den demografischen Herausforderungen, steigt zudem der Dokumentationsaufwand stetig an. Durch neueste gesetzliche Initiativen wird die Transparenz der pflegerischen Leistungen zudem auch eine ökonomische Bedeutung erhalten.

Im Kontrast dazu, stehen die über 70% der Kliniken, in denen die Pflegefachkräfte noch mit Papier und Stift dokumentieren. Hier entsteht jedoch spürbar ein gesteigertes Interesse, in den nächsten Monaten entsprechende Digitalisierungsprojekte in der Pflege zu starten.

Die digitale Transformation in der Pflege ist aber nicht einfach nur ein großes IT-Projekt. Es sind diverse, auch pflegefachliche und organisatorische Aspekte, die eine Digitalisierung dieser Berufsgruppe erst erfolgreich machen. Dabei spielt gerade die praxisnahe Unterstützung des Pflegeprozesses durch innovative Workflows, Technologien und Kompetenz eine bedeutende Rolle.

Dieser Workshop bietet Best-Practice-Wissen, zeigt Fallstricke auf und vermittelt die Besonderheiten der professionellen Pflege. In einer Mischung aus Kurzvorträgen, Statements und fachlichem Dialog, unter dem Einbezug der Teilnehmer, wird ein exemplarischer Digitalisierungsprozess beleuchtet.

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10. April 2019 | 09:30 – 13:15 Uhr

Seminarleitung: Prof. Dr. Oliver J. Bott, Berufsverband Medizinischer Informatiker e. V. (BVMI)

Der Workshop zielt darauf, den Teilnehmern einen Überblick über aktuelle Einsatzfelder von KI in der Medizin, relevante Standards und regulatorische Rahmenbedingungen zu geben.

Der Workshop wird zunächst anhand beispielhafter Anwendungen das Potential von KI-Ansätzen in der Medizin veranschaulichen. Dabei kommen neben aktuell erfolgreichen Lösungen (z. B. zur Klassifikation von Hautläsionen) auch typische historische Misserfolge zur Sprache, um kritische Erfolgsfaktoren für den KI-Einsatz herauszuarbeiten.

In den letzten Jahren haben Verfahren des maschinellen Lernens (ML) auch in medizinischen Anwendungen besondere Aufmerksamkeit erregt. Der Workshop wird die Notwendigkeit und Form der Arbeitsteilung zwischen der - nach wie vor unverzichtbaren - klassischen Wissensverarbeitung und ML darstellen. Zwei für den KI-Einsatz relevante HL7-Standards werden vorgestellt: die Arden-Syntax und die Clinical Quality Language (CQL). Der Workshop soll außerdem ein Ausblick auf die Nutzbarkeit weiterer Standards aus dem nichtmedizinischen Bereich (u. a. Business Process Model and Notation und Predictive Model Markup Language) für KI-Anwendungen in der Medizin geben.

Viele KI-basierte Anwendungen sind als Unterstützung diagnostischer und therapeutischer Entscheidungen oder Prozesse konzipiert. Die EU-weite Umsetzung der neuen Medical Device Regulation 2020 (MDR 2020) führt hier zu einer Verschärfung der regulatorischen Rahmenbedingungen, die im Workshop dargestellt wird. Die klinische Evaluation KI-basierter Anwendungen wird absehbar zur Voraussetzung ihres Routineeinsatzes. Der Workshop gibt eine Übersicht über Evaluationsverfahren und relevante Ergebnisse.

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11. April 2019 | 09:30 – 13:15 Uhr

Seminarleitung: Cornelia Vosseler, Berufsverband Medizinischer Informatiker e. V. (BVMI)

IT-Systeme werden immer häufiger auf Intensivstationen, Intermediate Care, Stroke Units, in der Notfallambulanz, in der Anästhesie und im Aufwachraum eingesetzt, das heißt in klinischen Bereichen, in denen eine kontinuierliche Überwachung von Patienten erfolgt und in denen hohe Datenmengen verarbeitet werden müssen. Dabei handelt es sich um spezialisierte IT-Systeme (genannt PDMS und AIMS), die medizinisch - organisatorische Abläufe unterstützen, zeitnah und transparent die Informationen zu dem Behandlungsprozess allen Beteiligten zur Verfügung stellen und die Patientensicherheit erhöhen. Der Einsatz dieser Systeme verbessert durch Scoring, Therapiepläne und Standards die Qualität der Patientenversorgung und reduziert die Mortalität auf der Intensivstation.

Die Einführung und der Betrieb von PDMS und AIMS sind ein berufsgruppen- und abteilungsübergreifendes Projekt und involviert Ärzte, Pflegekräfte, IT-Abteilung, Medizintechnik, Controlling und Abrechnungspersonal. Deshalb ist eine tiefe Integration in das KIS und/oder KAS sowie andere IT-Systeme z. B. Medikation von essentieller Bedeutung.

Die Referenten aus den unterschiedlichen Kliniken beschreiben ihren Einführungsprozess von PDMS/AIMS und wie sie die Integration in ihr KIS / KAS etc. bereits realisiert haben, welche Herausforderungen dabei gemeistert wurden und welche Funktionen noch umzusetzen sind.

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11. April 2019 | 09:30 – 13:15 Uhr

Seminarleitung: Prof. Dr. Martin Staemmler, Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen / Leiter e. V. (KH-IT)

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern die Rahmenbedingungen, technische Konzepte und Erfahrungen aus der Umsetzung vorzustellen. Dazu werden zunächst die rechtlichen Grundlagen (Art. 20 Datenschutzgrundverordnung, §630g BGB) betrachtet. Im Folgenden stehen Konzepte für Schnittstellen sowie Identifizierung, Authentifizierung und sicheren Transport als Voraussetzung für die Datenweitergabe an Patienten-/Gesundheitsakten zur Diskussion. Die praktische Umsetzung der Datenübertragbarkeit wird sowohl mit den zugrunde liegenden Architekturen als auch mit den gewonnenen Erfahrungen aus der Nutzung in zwei Beiträgen von medizinischen Einrichtungen detailliert vorgestellt. Im Ergebnis sollen die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, ihr Vorgehen zur Gewährleistung der Datenübertragbarkeit zu konzipieren, notwendige Maßnahmen zu identifizieren und diesen Anspruch der Patienten datenschutzkonform zu gestalten und umzusetzen.

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