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Call for Papers für das Kongressprogramm – Zehn spannende Themen!

DMEA-Kongress

Bitte lesen Sie die Hinweise zur Bewerbung

  • Bewerbungsfrist: 15. Oktober – 16. November 2018
  • Die Teilnahme ist kostenfrei
  • Einreichungen können in deutscher und englischer Sprache erfolgen.
  • Bitte lesen Sie die Sessionbeschreibung. Dieser können Sie die Anforderungen an das Thema und somit an Ihre Bewerbung entnehmen
  • Vorgaben an den Vortragsabstract (PDF, 226,8 kB)
  • Der Vortrag sollte ein aktuelles Projekt vorstellen, bei dem ökonomische oder qualitative Verbesserungen im Vordergrund stehen
  • Zusätzlich benötigen wir einen Lebenslauf in Textform (max. 2000 Zeichen inkl. Leerzeichen) und ein Foto (300 dpi) für Ihr Referentenprofil
  • Der Titel des Vortrags (max. 120 Zeichen inkl. Leerzeichen) sollte den Inhalt möglichst gut beschreiben
  • Der Abstract sollte sowohl die erreichten Verbesserungen als auch die Erfahrungen bei der Umsetzung („lessons learned“) des Projekts darstellen
Kontakt
Juliane Müller
juliane.mueller@bvitg.de
T +49 (0) 30 206 22 5857

Die Ausarbeitung des Kongressprogramms erfolgt durch einen Beirat, der sich aus Akteuren der Wissenschaft, der Politik, der Anwender, der Industrie und der Kostenträger formiert.

Bewerben Sie sich zu neun spannenden Themen

Welche innovativen Technologien verändern das Gesundheitswesen? Was ist Innovation und wo bringt sie ihren Nutzen für die Patienten?

In der Session „Innovative Healthcare IT” stehen aktuelle Innovationen aus den unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens im Vordergrund. Das Spektrum reicht von innovativen Produkten über Prozesse und Services bis hin zur Verbesserung der Versorgungsqualität.

Innovativ sind dabei geplante und kontrollierte Veränderungen durch Anwendung neuer Ideen und Techniken, die noch nicht in der Regelversorgung angekommen sind und messbare Verbesserung bedeuten.

Mit Blick in die Zukunft soll aufgezeigt werden, an welchen Stellen innovative Lösungen ansetzen und was sie von heutigen IT-Systemen unterscheidet.

Anforderungen:

Unstrukturierte und nicht-standardisierte Sprache birgt Fehler und semantische Missdeutung. Wiekönnen Systeme zwischen Apps und Gesundheitsakten Daten austauschen und diese eindeutig und fehlerfrei weiterverarbeiten? Die weltweit erarbeiteten Terminologien und Ontologien wie etwa SNOMED CT, LOINC, OMICS oder Arzneimittel-Terminologien wie IDMP und UCUM können nicht nur den Datenverkehr sicherer machen, sondern auch Grundlage sein für Algorithmen, die heute schon genutzt werden, um eine Präzisionsmedizin zu ermöglichen und Daten aus Genetik und Elektronischen Patientendaten zusammenzuführen.

Lösungsansätze:

Es werden Systeme und Projekte vorgestellt, die das Terminologiemanagement abbilden. Daneben werden die unterschiedlichen Anwendungsszenarien von medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Fachsprachen diskutiert.

Nutzenbetrachtung:

Der Nutzen der Ontologien und Terminologien werden vor dem Hintergrund moderner Technologien für Künstliche Intelligenz und Machine Learning diskutiert. Was können und E-Health-Terminologien im Digitalen Zeitalter bieten, die über reine Abrechnungsdokumentation hinausgehen? Warum benötigen wir standardisierte Sprachen, um AI und ML zielführend durchzuführen und die Algorithmen zu bedienen? Was bringt uns die Zukunft?

Projektberichte:

Projekte und Produkte, die in Deutschland und in Europa bereits internationale e-Health Terminologien genutzt haben, werden ihre Ergebnisse vorstellen und die Hürden und Chancen darstellen.

Mit der elektronischen Patientenakte nach § 291a SGB V soll bis spätestens 2021 eine flächendeckende einheitliche elektronische Patientenakte verfügbar sein. Aktuell wird das Thema Sinn, Nutzen und Gefahren einer solchen Akten stark diskutiert. Es scheint kein gemeinsames Bild zu geben, ob und in welcher Form eine solche Akte die Versorgung verbessern kann. Da schon seit mehr als 10 Jahren einrichtungsübergreifende Akten - regional in Deutschland wie auch international - im Einsatz sind, soll ein Blick auf die Praxis genutzt werden, um die zukünftigen Optionen zu beleuchten. Was funktioniert? Welche neuen Möglichkeiten haben sich ergeben? Gibt es Schwierigkeiten in der Kommunikation mit den Patienten? Gab es Widerstände und wie wurden diese überwunden? Praktiker sollen diese Fragen beantworten und berichten in welchen Szenarien Akten Nutzen bringen und wie mit den Risiken umgegangen werden kann. In einer Abschlussdiskussion sollen dann gemeinsam Wünsche an die zukünftige Aktenlandschaft in Deutschland entwickelt werden.

Auf vielen Stationen in deutschen Krankenhäusern ist der Computer im Stationszimmer Normalität, auch Bedsite-Terminals oder Monitore in den Patientenzimmern sind keine Seltenheit mehr. Informationssysteme in der Pflege dienen neben der reinen Dokumentation als Management- und Kommunikationsmedium, aber auch als Informationsgeber. Denn eine effektive und effiziente pflegerische Versorgung erfordert innerhalb der Pflege und des interdisziplinären Behandlungsteams die enge Abstimmung aller am Versorgungsprozess beteiligten Berufsgruppen. Können diese Anforderungen im Zeitalter der Digitalisierung noch mit Hilfe von Papier und Stift erfüllt werden?

Aus diesem Grund will sich die Session "Digitale Transformation in der Pflege - Was ist der Mehrwert?" mit dieser Thematik beschäftigen und "positive and negative experience" vorstellen. Dazu sollen die eingereichten Beiträge möglichst eine der folgenden Fragen beantworten und zum Erfahrungsaustausch beitragen:

  • Welche pflegerischen Prozesse werden bereits in Ihrer Einrichtung digital abgebildet?
  • Wie unterstützt die Digitalisierung den pflegerischen, sektorübergreifenden Entlassungsprozess in Ihrer Einrichtung?
  • Können Sie ein Praxisbeispiel für ein gelungenes bzw. auch für ein gescheitertes Digitalisierungsprojekt ("positive and negative experience") in der Pflege vorstellen?
  • Welcher Mehrwert wurde durch die Digitalisierung pflegerische Prozesse in Ihrer Einrichtung erzielt?

Pflege bedeutet mehr als die Kombination aus Alten- oder Krankenpflege. Die Herausforderung in Zukunft ist vielmehr, die Versorgung und Unterstützung von kranken Menschen und/oder Menschen im Alter, die hochbetagt, multimorbid und schwerstpflegebedürftig sind, bestmöglich zu organisieren und zu koordinieren. Um in den daraus entstehenden komplexen Versorgungsszenarien einen möglichst sichere und effektive und effiziente medizinisch-pflegerische Versorgung zu gewährleisten, ist ein kontinuierlicher, intersektoraler und interprofessioneller Informationsfluss zwischen allen beteiligten Akteuren inklusive auch der Betroffenen bzw. Patienten erforderlich.

Zwischen den Sektoren und Berufen sowie den am Pflegeprozess beteiligten Institutionen der Gesundheitsversorgung bestehen bisher kaum überwindbare Grenzen, an denen große Defizite in der Management- und Informationskontinuität entstehen. Die Folge, eine Versorgungskontinuität ist so nicht möglich.

In der Session sollen konkrete IT-unterstützte pflegerische Versorgungskonzepte vorgestellt werden, die sich in der praktischen sektor- und berufsübergreifenden Versorgung, ggf. auch in anderen europäischen Staaten, bewährt haben. Aber auch innovative Ideen und Impulse für IT-Entwicklungen werden die Session bereichern.

Die eingereichten Beiträge sollen vor allem folgende Fragen beantworten:

  • Wie kann die Rolle der Pflege im intersektoralen und interprofessionellen Versorgungsprozess gestärkt werden?
  • Wo ist eine Interaktion im Versorgungsprozesse aus pflegerischer Perspektive dringend erforderlich und wo eher weniger?
  • Wie können Ansätze zur Zusammenarbeit der mit dem Arzt und/oder den Apotheken aussehen?
  • Welche Rolle spielt die eEPA für pflegerische Prozesse?
  • Wie kann die Kommunikation in der Pflege zwischen den Pflegenden, Pflegebedürftigen und Angehörigen gestaltet werden?

Ziel der Session ist, ausgehend von einer Bestandsaufnahme zum Rollout der Telematikinfrastruktur (TI) die Entwicklung für weitere Anwendungen und den mobilen Zugang der Versicherten zu Diensten der TI vorzustellen und zu diskutieren.

Aus Sicht der IT Verantwortlichen sollen die Erfahrungen aus der Anbindung an die TI und aus der Nutzung des VSDM in ambulanten und stationären Einrichtungen auf technischer und organisatorischer Ebene betrachtet werden. Auf Seiten der Leistungserbringer stellt sich die Frage, welche medizinisch relevanten Anwendungen bereitstehen und wie diese in die bestehenden Prozesse der Leistungserbringer integriert werden können. Für Patienten steht im Zeitalter der Digitalisierung der eigenständige Zugang zur TI unter anderem als Voraussetzung für die Nutzung von Gesundheitsakten im Vordergrund. Aus Sicht der Gesundheitspolitik sollen zudem die absehbaren Vorgaben aus dem Terminservice und Versorgungsgesetz (TSVG) und einem E-Health-Gesetz II auf die inhaltliche Ausgestaltung der TI betrachtet werden.

Die Session wird diese Aspekte in praxisbezogenen Vorträgen behandeln und den Stand und die Entwicklungen zum Zeitpunkt der DMEA 2019 kritisch hinterfragen.

Wissensbasierte Unterstützungssysteme für Ärzte sind bisher im Wesentlichen als Teil von Medizinprodukten wie EKGs oder als Datenbanken mit spezifischen Informationen in Erscheinung getreten. Zunehmend verknüpfen wissensbasierte Unterstützungssysteme aber Leitlinienumsetzung mit künstlcher Intelligenz und medizinischen Informationen aus verschiedenen Quellen und unterstützen in Echtzeit auch bei komplexen medizinischen Fragestellungen.

Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich aus dieser Entwicklung für die praktische Anwendung? Wie verläßlich sind die Empfehlungen solcher Systeme? Auf welcher Basis beruhen die Empfehlungen? Wie überprüfen wir die Qualität und Sicherheit solcher Systeme? Brauchen wir neue Zulassungsregeln? Und was ist bei der Nutzung in der Praxis zu beachten?

Die Session präsentiert einige Beispiele für wissensbasierten Unterstützungssysteme und ihren Einsatz in der Praxis. Dabei wird zunächst dargestellt, wie das vorhandene Wissen elektronisch verfügbar gemacht wird und auf dem aktuellen Stand gehalten wird. Anschließend wird gezeigt, wie die Anwendung des Systems in der Praxis funktioniert und wie sich die medizinische Versorgung dadurch verändert.

Am Ende der Session wird in einer Podiumsdiskussion diskutiert, welche Bereiche sich heute bereits für den Einsatz von wissensbasierten Systemen eignen und was bei der Anwendung von solchen Systemen in der Praxis zu beachten ist.

Smartphones und Tablets werden zu einschneidenden Veränderungen bei der Informationsverarbeitung im Gesundheitswesen führen. In Kombination mit einer gut ausgebauten Netzinfrastruktur und dem Informationsangebot des Internets werden auf mobilen Endgeräten alle Informationen, die wir im Gesundheitswesen benötigen, korrekt, aktuell, vollständig, zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar sein. Das war unsere Vision am Höhepunkt der Begeisterung über die mobile Revolution. Im Rahmen der Session "mHealth" möchten wir elf Jahre nach der Veröffentlichung des iPhones nun die Frage stellen, was von dieser Vision übrig geblieben ist und welche mobilen Konzepte tat-sächlich erfolgreich in den Produktivbetrieb des Gesundheitswesens überführt werden konnten. Wir beleuchten die Herausforderungen, die uns bei der Integration der mobilen Technologie in die Versorgungsprozesse und in die Informationssysteme des Gesundheitswesens begegnet sind. Und wir diskutieren, welche Implikationen sich für die nächste technologische Revolution, die Digitalisierung, ableiten lassen.

Eine effiziente medizinische Versorgung in modernen Krankenhäusern ist ohne den breiten Einsatz einer komplexen IT-Infrastruktur heute nicht mehr möglich. Das störungsfreie Funktionieren von Technik und Programmen bildet somit einen wichtigen Baustein für die gesamte Versorgungssicherheit. Themen wie Risikomanagement und Cybersicherheit interessieren deshalb nicht mehr allein die IT sondern liegen unmittelbar im Verantwortungsbereich der Geschäftsführung.

Diese Session informiert über den aktuellen Stand zu gesetzlichen Vorgaben und Empfehlungen. Zudem werden praktische Beispiele zur Methodik und Umsetzung von IT-Sicherheit in Krankenhäusern gezeigt.

Alles geht so furchtbar langsam. Schuld sind immer die "anderen": die Selbstverwaltung, die Politik, die Krankenhäuser, die fehlenden Ärzte, das fehlende Geld, der "Chef" im eigenen Haus. Soweit so gut. Das kennen wir – aber ist das überall so? Und muss es so bleiben? Wer gestaltet morgen die Health IT?

Manchmal tut ein Perspektivwechsel einfach gut. Mal über den Tellerrand schauen. Eine unverbrauchte Stimme hören. Sich einlassen auf Neues.

In dieser Session werden wir versuchen, genau das zu ermöglichen. Dazu laden wir uns Gäste aus bekannten Firmen mit unbekannten Thesen ein, Organisationen, die es heute schon anders machen, und Unbekümmerte, die noch wagen, es einmal anders zu denken.

Seien Sie gespannt – wir sind es auch...

Bitte beachten Sie folgendes

  • Unternehmen müssen Aussteller der DMEA 2019 sein
  • Anwendervorträge sind besonders wünschenswert
  • Produkt-, Werbe- und Marketingvorträge sind nicht zugelassen
  • Nur vollständige und unseren Vorgaben entsprechende Bewerbungen können berücksichtigt werden

Hier finden Sie die Referentenrichtlinien (PDF, 423,4 kB)