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Precision Medicine zum Wohl des Patienten?

Kongress-Session

Datum
11. April 2019

Zeit
09:30 - 11:00 Uhr

Ort
_Stage C, Halle 4.2

Genomische Hochdurchsatzverfahren erlauben es der molekularen Komponente von Erkrankungen auf den Grund zu gehen. Zunehmend werden Patienten nicht nur im Rahmen klinischer Studien, sondern auch in der klinischen Routineversorgung molekular profiliert. Dies hat einerseits die Hoffnung auf hoch-angepasste Therapien für die einzelnen Patienten geweckt, andererseits allerdings auch einige neue Herausforderungen offenbart. Beispielsweise wird es nicht möglich sein, für jeden Patienten tatsächliche sehr zielgerichtete Medikamente herzustellen, vielmehr zerfallen die bisher in größere Gruppen gefasste Patientenklassen in sehr viele Subgruppen mit unklarer Konsequenz für deren zielgerichtete Behandlung. Dies lässt viele Kliniker im Unklaren - daher werden Fälle, bei denen die leitliniengerechte Primärbehandlung nicht anschlägt oftmals in hochspezialisierten, interdisziplinären Therapieboards vorgestellt. Allerdings stellt sich auch die Frage, ob die Patienten bereit sind, für vielleicht wenige Tage oder Wochen längere Lebenszeit die große Unsicherheit des Therapieerfolgs bei gleichzeitig massiven Nebenwirkungen der Therapie hinzunehmen. Fraglich ist im Endeffekt auch, wer die Kosten für diese z.T. sehr aufwändigen Therapien tragen soll.
In diesem Track nehmen wir die Perspektive der Patienten, der Kliniker und der Kostenträger ein und freuen uns auf eine lebhafte Diskussion im abschließenden Diskussionspanel.

Akteure

Vorsitz:
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Dr. Martin Lablans, Abteilungsleiter, Deutsches Krebsforschungszentrum

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Prof. Dr. Ulrich Sax, Komm. Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Universitätsmedizin Göttingen

Vorträge

Vortrag

Referent:
Prof. Dr. Tibor I. Kesztyüs, Professor, Hochschule Ulm / Universität Ulm

Vortrag

Referentin:
Anna Kron, Leitung der nNGM-Geschäftsstelle, Uniklinik Köln

Vortrag

Referent:
Dr. Thomas Helms, Vorstand, Deutsche Stiftung für chronisch Kranke