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ePA – Wirrwarr oder alles interoperabel?

Panel

Datum
11. April 2019

Zeit
14:30 - 15:30 Uhr

Ort
_Hub 4, Halle 4.2

Eines der bedeutendsten IT-Themen im deutschen Gesundheitswesen ist aktuell die elektronische Patientenakte. Neben existierenden Angeboten verschiedener Industrieunternehmen begannen im letzten Jahr verschiedene Krankenversicherungen elektronische Patientenakten für ihre Versicherten anzubieten.

Im Rahmen des E-Health-Gesetzes hat die gematik den Auftrag, die Rahmenbedingungen für elektronische Patientenakten zu spezifizieren und einen Austausch zwischen den verschiedenen elektronischen Patientenakten und den Primärsystemen zu sichern.

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sieht vor, dass Krankenkassen ihren Versicherten bis 2021 eine durch die gematik zertifizierte elektronische Patientenakte anbieten müssen.
Ende Dezember 2018 hat die gematik die erste Version der für die Umsetzung benötigten Spezifikationen veröffentlicht. Während sich die Spezifikation der gematik in Aspekten z.B. der Zugangsberechtigung gerade auf den ambulanten Bereich fokussiert, gibt es im stationären Sektor bereits verschiedene Eigeninitiativen, vor allem bei den größeren Kliniknetzwerken wie z.B. Helios oder Vivantes. Alle Akten haben ein Ziel, nämlich dem Patienten seine Behandlungsdaten zur Verfügung zu stellen und damit die Versorgung nachhaltig zu verbessern.

Die Lösungswege könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein. Alle elektronischen Patientenakten müssen, um mit Daten befüllt werden zu können, an die verschiedenen Primärsysteme angebunden werden.

Hierfür hat der bvitg Anfang September 2018 eine standardisierte, IHE-konforme Empfehlung für Schnittstellen herausgegeben. 

Doch wer blickt durch in dem Akten-Dschungel und wie interoperabel sind die Lösungen untereinander und zu den vorhandenen Primärsystemen. Mit dieser Fragestellung werden sich in einer spannenden Diskussionsrunde Leistungserbringer, Standardisierung Experten, sowie Vertreter aus Industrie und Selbstverwaltung auseinandersetzen.

Diese Session wird von der AG Interoperabilität und Standardisierung des Bundesverbandes Gesundheits-IT – bvitg e. V. organisiert und durchgeführt.

Akteure

Referent:
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Dr. Ralf Brandner, Prokurist, ICW InterComponentWare AG

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Andreas Hempel, Leiter Entwicklung und eHealth, Helios IT Service GmbH

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Mark Langguth, Leiter Abteilung Produktmanagement, gematik - Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH

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Jens Naumann , Vorstandsvorsitzender, Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.