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Sichere Nutzung der ePA mit der virtuellen eGK

Vortrag

Datum
21. April 2020

Zeit
11:10 - 11:30 Uhr

Ort
_Stage A, Halle 6.2

Mobile Endgeräte sollen als alternative Authentisierungsoption für die Versicherten für den Zugang zu Anwendungen des Gesundheitswesens nutzbar gemacht werden. Das Förderprojekt VEGA zeigt hierzu einen sicheren Weg auf und demonstriert, wie Zugriffe auf Anwendungen des Gesundheitswesens nutzerfreundlich umgesetzt werden.

Die Bundesdruckerei GmbH ist ein führendes deutsches Hightech-Sicherheitsunternehmen mit Sitz in Berlin. Mit sicheren Identitäten schaffen wir Vertrauen in der analogen und digitalen Welt. Neben den physischen Identitätsdokumenten arbeitet die Bundesdruckerei an Lösungen für sichere digitale Identitäten. Der Anspruch ist, diese Identitäten nicht einfach nur zu digitalisieren, sondern die Nutzerfreundlichkeit unter Beibehaltung von Sicherheit und Datenschutz zu verbessern.

Die zunehmende Nutzung von mobilen Services ist aktuell einer der bestimmenden globalen gesellschaftlichen Trends. Anbieter von Technologien und Dienstleistungen müssen diesem Trend folgen, um langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. In dem Förderprojekt "Demonstration einer virtuellen, digitalen und mobilen Gesundheitskarte für Smartphones mit Secure Elements zur nutzerfreundlichen Identifikation und Authentifikation für medizinische Anwendungen" (VEGA) sollen mobile Endgeräte als alternative Authentisierungsoption für die Versicherten für den Zugang zu Anwendungen des Gesundheitswesens nutzbar gemacht werden.

Im Speziellen erfolgt dies im Projekt VEGA durch die Nutzung der virtuellen Gesundheitskarte für den Zugriff auf die elektronische Patientenakte sowie die Anmeldung am Krankenversicherungs-Onlineportal von Projektpartnern.
Die Bundesdruckerei GmbH ist Konsortialführer des Förderprojekts VEGA des Bundesministeriums für Gesundheit. VEGA setzt auf den Ergebnissen des Förderprojektes OPTIMOS 2.0 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie auf. Im Rahmen des Projekts wird ein System zur Nutzung von Sicherheitselementen („Secure Elements“) in mobilen Endgeräten entwickelt. Für eine sichere Identifizierung und Authentifizierung im Internet soll in Zukunft ein virtueller Personalausweis als sogenannte abgeleitete Identität bereitgestellt werden. Ziel ist eine einfache Nutzung der Online-Ausweisfunktion. Das System soll offen und praxistauglich sein sowie unterschiedliche Anwendungsszenarien mit hohem Sicherheitsniveau ermöglichen.

Da die Absicherung von Zugriffen auf gesundheitsrelevante Daten höchsten Anspruch auf Sicherheit hat, wird auf den Ergebnissen von OPTIMOS 2.0 aufgesetzt.

Einen Ausblick in die Weiterentwicklung gibt die Adaption des Konzeptes auf den HBA, sowie die Einbindung von Signaturverfahren im Kontext virtueller, mobiler Identitäten.

Perspektivisch ermöglichen virtuelle Identitäten und mobile Signaturen auch den sicheren digitalen Austausch von Gesundheitsdaten in Europa. Erstmalig wären damit einerseits die Versicherten und andererseits die Leistungserbringer in den Gesundheitsberufen in der Lage, sich mobil bequem und dennoch sicher und eindeutig an GesundheitsApps zu identifizieren und authentifizieren.

 

Akteure

Referentin:
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Judith Meinke, Senior Account Manager, Bundesdruckerei GmbH