Navigation | Seiteninhalt | Zusätzliche Informationen

Seiteninhalt

Digitale Organisation von Gesundheit – das Backend für die EPA-Anwendungen

Vortrag

Datum
23. April 2020

Zeit
11:10 - 11:25 Uhr

Ort
_Stage A, Halle 6.2

Die Gesundheitsplattform der IBM organisiert sichere Datenhaltung, digitale Serviceangebote und Vernetzung für den Bürger.


IBM wurde sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenkassen beauftragt, eine elektronische Patientenakte bzw. elektronische Gesundheitsakte für die jeweilige Versicherten-Klientel zur lebenslangen Speicherung persönlicher Gesundheitsdaten bereitzustellen. IBM verbindet mit dieser Aufgabe den Anspruch, die Akte zu einem zentralen und relevanten Begleiter des Bürgers zur leichten und zielgerichteten Organisation seiner Gesundheit zu manifestieren. Wie kann das gelingen?


Abstrahiert man von der konkreten Fachlichkeit, so lässt sich die Gesundheitsplattform als Microservices-Plattform einsortieren, die die Offenheit hinsichtlich der Einbindung von Services und Servicepartnern als ein wichtiges Designprinzip umsetzt. IBM siedelt hier Services aus der Geschäftsprozesswelt ihrer Geschäftskunden und Versicherungsunternehmen an und bietet Drittanbietern eine sichere, stabile und hochverfügbare Ablaufumgebung.


Mit der elektronischen Gesundheitsakte (eGA) und der elektronischen Patientenakte (ePA) etabliert IBM für potentiell mehr als 25 Mio Bürger in Deutschland, gesetzliche und private Krankenversicherungen und Ärzte nur das Fundament einer zentralen, nutzerzentrierten Plattform für Gesundheitslogistik.


Mit ihr wird in der Folge die verbesserte Nutzung seiner lebenslangen Gesundheitsinformationen für den Bürger möglich, etwa durch die Anwendung erprobter und prädiktiver Analytik auf seinen Daten, durch die informierte und bedarfsgerechte Zusteuerung von medizinischen Angeboten bzw. GesundheitsApps in seine Wirkungssphäre sowie durch den rechtzeitigen Austausch von wertigen, digitalen Informationen mit dem nächsten Arzt bzw. Leistungserbringer. Alle diese Optionen sind immer an die Zustimmung des Bürgers gebunden.


Die frühzeitige Manifestierung standardisierter Verfahren zur sicheren Verarbeitung von Gesundheitsdaten und zur Interoperabilität mit Gesundheitsanwendungen auf der einen sowie die fachliche Normierung von Gesundheitsinformationen auf der anderen Seite werden den regen Zuspruch der Bürger zur Unterstützung ihrer Gesundheitsorganisation sichern und oberhalb der Standards ausreichend Möglichkeiten zur wirkungsvollen Differenzierung aller beteiligten Gestalter dieser Gesundheitsplattform erlauben.


Der Vortrag reflektiert darüber hinaus den Umsetzungsstand der Aktenlösungen und Standardisierungsbestrebungen, insbesondere der elektronischen Patientenakte, in GKV und PKV, in Deutschland und Europa. Produktive Erfahrungen aus der Nutzung der Lösungen werden gespiegelt. Das Erlebnis digitaler Prozessketten zur erleichterten Organisation der persönlichen Gesundheit steht ebenso im Vordergrund wie die Interoperabilität mit Gesundheitsanwendungen und Ärzten.


Die Frage der Vereinbarkeit von einfachen Bedürfnissen des Bürgers zur digitalen und wertigen Organisation seiner Gesundheit auf der einen Seite und komplexen Fragenstellungen etwa im Kontext ePA 2.0, das Zusammenspiel von gesetzlicher Kranken- und privater Zusatzversicherung, das Einwirken europäischer Erfordernisse oder die Verfügbarmachung weitergehender Analytik auf der anderen Seite bildet den Rahmen für Diskussion und das Aufzeigen naheliegender Plattformlösungen.

 

Akteure

Speaker:
Foto_Fritz_Ronald_2019_sw

Ronald Fritz, Vice President IBM Gesundheitsplattform, IBM Deutschland GmbH