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Tour 43: Dokumentation und Archivierung im Zeitalter der Digitalisierung

Rundgang

Datum
23. April 2020

Zeit
16:30 - 17:30 Uhr

Ort
_Obergeschoss Eingang Süd, Übergang Halle 1.2 | 2.2

inrichtungen des Gesundheitswesens, insbesondere Krankenhäuser befassen sich schon lange mit grundlegenden Alternativen zur papierbasierten Archivierung von Patientenakten. Digitale Archivierungssysteme sind zwischenzeitlich bei mehr als der Hälfte der deutschen Krankenhäuser installiert worden - Tendenz steigend. Gründe hierfür sind, dass die Dokumenten- und Datenbestände in den einzelnen rechnerunterstützten Anwendungssystemen, das Datenvolumen der bildgebenden Geräte und der Umfang der gescannten Dokumente solche Umfänge erreichen, dass die Daten, Dokumente und Bilder aus Gründen der Rationalisierung und Ökonomie an digitale Archivsysteme übergeben werden müssen.
Basis der Archivierung ist die aus diversen Gründen zwingend erforderliche Dokumentation. Diese ist durch eine große Vielfalt an Anwendungen in den Bereichen der Patientenversorgung und Forschung gekennzeichnet. Zur Auswertung und Weiterverarbeitung der Daten sind Medizinische Ordnungssysteme wie Klassifikationen und Nomenklaturen unabdingbar, ebenso der verstärkte Übergang von unstrukturierten Dokumentationen zu codierten. Auch haben bei der Dokumentation Qualitätssicherung, Big Data, Data Warehouse, Datenintegrationszentren und Information Retrieval eine große Bedeutung erlangt.

Im Rahmen dieses Rundgangs werden innovative rechnerunterstützte Dokumentationssysteme sowie der Status quo der digitalen Archivierung präsentiert und zukünftige Optionen aufgezeigt.