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Chancen der Spracherkennung für die ambulante und stationäre Pflege sowie die Verwaltung aus Sicht der Diakonie Ruhr - Fachbereich Altenhilfe

Vortrag

Datum
23. April 2020

Zeit
10:45 - 10:55 Uhr

Ort
_Hub 1, Halle 1.2

Die Diakonie Ruhr gGmbH bietet als einer der größten Arbeitgeber im Ruhrgebiet mit 62 Einrichtungen und Diensten sowie 3.200 Mitarbeitenden ein differenziertes Angebot in der Behinderten-, Jugend- und Altenhilfe. Die eigene Unternehmensgröße mit der entsprechenden IT-Infrastruktur und personellen Ressourcen bietet gute Voraussetzungen für die Umsetzung des Sprint- Doku-Projekts im Fachbereich Altenhilfe. Die Beteiligung als Anwendungspartner bietet die Möglichkeit, die eigenen digitalen Kompetenzen zu erweitern, um die Wettbewerbsfähigkeit als innovativer und moderner Arbeitgeber in einem Bereich der Sozialwirtschaft zu steigern, der derzeit durch Fachkräftemangel gekennzeichnet ist. In der stationären und ambulanten Pflege der Diakonie Ruhr nimmt die EDV-gestützte Dokumentation seit der Implementierung des Strukturmodells SIS® zur Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation (vgl. BMG 2014) mit 13-30% der Arbeitszeit weiterhin einen hohen Anteil der Arbeitszeit ein. In der Verwaltung liegt der zeitliche Fokus bei der Arbeitsorganisation unter Nutzung des MS Office-Pakets zur Erstellung von Protokollen, QM-Prozessbeschreibungen, E-Mail-Verkehr etc. Das Verknüpfen von digitaler Erfassung und Spracherkennung bietet daher das Potential, den Zeitaufwand für das Dokumentieren in diesen Bereichen signifikant zu verringern. Für den Fachbereich Altenhilfe gehen damit folgende konkrete Ziele einher: Der Zeitaufwand für Doku-Aufgaben soll reduziert werden, um damit mehr Zeitanteile für die originäre Pflegearbeit zu gewinnen. Die Akzeptanz und Offenheit des Personals gegenüber der Aufgabe des digitalen Dokumentierens soll gesteigert werden. Der Arbeitsdruck und -Belastung durch die Dokuaufgaben soll gesenkt werden. Die schnellere Verfügbarkeit von Informationen führt zu einer Reduzierung von kommunikativen Reibungsverlusten an den unterschiedlichen Schnittstellen Pflege- und Verwaltung. Seit November 2019 wenden die Mitarbeitenden die Technologie nach erfolgter Erstschulung an.

Akteure

Speaker:
Kosel_Kathrin

Kathrin Kosel, Qualitätsmanagementbeauftragte - Fachbereich Altenhilfe, Diakonie Ruhr Pflege gemeinnützige GmbH