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PDMS für Anästhesie und Intensivmedizin - aktuelle Entwicklungen

Workshop

Datum
20. April 2020

Zeit
13:30 - 18:00 Uhr

Ort
Hotel Aquino

In den klinischen Bereichen Intensivstationen, Intermediate Care, Stroke Units, in der Notfallambulanz, in der Anästhesie und im Aufwachraum werden spezialisierte IT-Systeme für die Digitalisierung benötigt, sogenannte PDMS und AIMS. Sie sind seit vielen Jahren von unterschiedlichen Herstellern verfügbar, sie sind ein Medizinprodukt und werden zunehmend von den Krankenhäusern angeschafft und realisiert. Sie gewährleisten eine kontinuierliche Patienten-Überwachung, verarbeiten zeitnah hohe Datenmengen, unterstützen die medizinisch - organisatorischen Abläufe und stellen alle Daten den an dem Behandlungsprozess Beteiligten zur Verfügung.

Der Einsatz von PDMS/AIMS als "continuum of care" verbessert die Qualität der Patientenversorgung durch Scoring, Therapiepläne und Standards, reduziert die Mortalität und erhöht die Patientensicherheit.

Die Auswahl, Einführung und der Betrieb von PDMS/AIMS sind ein interdisziplinäres, anspruchsvolles Projekt. Diese involvieren Ärzte, Pflegekräfte, IT-Abteilung, Medizintechnik, Medizin-Controlling und Abrechnungspersonal. PDMS/AIMS müssen Daten aus anderen IT-Systemen erhalten (z. B. vom Krankenhausinformationssystem (KIS), Laborinformationssystem (LIS)) sowie Daten in strukturierter Form zur Weiterverarbeitung an andere Kliniksysteme übergeben (z. B. an das KIS zur Abrechnung, an das Klinische Arbeitsplatzsystem (KAS) zur Weiterbehandlung).

Im Workshop werden die Aspekte Auswahl, Marktüberblick mit aktuellen Entwicklungen, die Einführung dieser Systeme sowie die realisierbare Integration beleuchtet und mit Erfahrungsberichten aus Kliniken hinterlegt.

 

Diese Session wird organisiert und durchgeführt vom Berufsverband Medizinischer Informatiker e. V. (BVMI).