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Das Datenintegrationszentrum als Service-Partner für die vernetzte Forschung und Versorgung

Vortrag

Datum
23. April 2020

Zeit
11:15 - 11:30 Uhr

Ort
_Stage B, Halle 3.2

Die Medizininformatik-Initiative schafft das digitale Rückgrat zur Unterstützung medizinischer Forschung und zur Entwicklung digitaler Interventionen im Gesundheitswesen.

Die Datenintegrationszentren (DIZ) sind die Schaltzentralen, die bisher isolierte Datentöpfe öffnen und die medizinische Forschung wesentlich erleichtern. Als serviceorientierte Strukturen bündeln sie Leistungen, um Daten für die Forschung strukturiert zu erschließen und diese datenschutzgerecht auswerten sowie FAIR archivieren zu können.

Doch die eigentliche Bedeutung des DIZ geht wesentlich über diese Sammlung einzelner Funktionen hinaus. Das Wissen um die Daten und Schnittstellen der Systeme einer Klinik-IT ermöglicht ebenfalls die schnellere Translation von digitalen Innovationen zurück in den Versorgungsprozess. Zusätzlich können auch Themen des Qualitätsmanagements, der Patientensicherheit oder der Prozessoptimierung durch Services und Know-how des DIZ adressiert werden. Die DIZe in MIRACUM verstehen sich als Full-Service-Provider einer Hochschulmedizin und zentraler Ansprechpartner nach innen und außen für die Nutzung von Daten und Methoden in der Forschung, aber eben auch darüber hinaus.

Zukünftig werden die DIZe auch bei der weiteren Vernetzung im Gesundheitswesen eine große Rolle spielen. Die Anbindung nicht-universitärer Leistungserbringer, erweiterte Forschungsunterstützung oder der Fokus auf die Nutzung von Standards wie IHE und FHIR werden die Bemühungen einer Telematik-Infrastruktur ergänzen und erweitern.

Akteure

Speaker:
Sedlmayr_Martin

Prof. Dr. Dr. Martin Sedlmayr, Lehrstuhl für Medizinische Informatik, Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Medizinische Informatik und Biometrie (MIRACUM)