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DMEA-Seminare 2020

DMEA-Seminare

Besuchen Sie
unsere interaktiven
Seminare

Seminare. Gut zu Wissen.

2020 bieten fünf interaktive Seminare Anwendern, Entwicklern und Wissenschaftlern die Möglichkeit, aktuelle Schwerpunktthemen ausführlich zu bearbeiten.

Bitte beachten Sie, dass pro Seminar nur 40 Plätze zur Verfügung stehen. Wir empfehlen daher eine zeitnahe Buchung.

Die Seminartickets gelten als Tageskarte für die DMEA.

Weitere Informationen

Kontakt
Timm-Joel Ruwwe
timm-joel.ruwwe@bvitg.de
T +49 30 2062258-55

21. April 2020
10:30 – 14:15 Uhr

Seminarleitung: Prof. Dr. Christian Johner, Johner Institut

Das Seminar verschafft eine kompakte Übersicht über die neuen Anforderungen der MDR und gibt Tipps, wie sowohl Hersteller als auch Betreiber diesen Anforderungen möglichst schnell gerecht werden. Sie erfahren u.a., wann Software zum Medizinprodukt wird, wie sie klassifiziert wird und wie die technische Dokumentation beschaffen sein muss.
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende bei Herstellern von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen und Krankenhaus-IT mit fortgeschrittenen Fachkenntnissen. Teilnehmende müssen ein eigenes Gerät mit Webbrowser zum Seminarbesuch mitbringen.

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21. April 2020
14:15 – 18:00 Uhr

Seminarleitung: Heiko Mania, NursIT Institute

Die deutschen Kliniken erleben aktuell, neben einen sich verschärfenden Pflegefachkräftemangel, auch einen echten Paradigmenwechsel im pflegebezogenen Controlling. Durch die Herauslösung der Pflegepersonalkosten aus den DRG (Pflegepersonal-Stärkungsgesetz – PpSG) und den Anforderungen aus anderen Gesetzgebungen (beispielsweise dem Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung - PpUGV), ergeben sich neue Anforderungen an ein Medizincontrolling.

Dies könnte nach Ansicht von Experten in einem ganz neuen Berufsbild, dem „Pflegecontroller“, münden. Dem gegenüber steht heute eine Realität der retrospektiven, lückenhaften Papierdokumentation in der Pflege. Damit ist weder eine konsistente Abrechnung noch ein entsprechender Nachweis der erbrachten Pflegeleistungen dem MD(K) gegenüber möglich. Auch eine operative und strategische Steuerung des Pflegedienstes durch das Management ist mit einer papiergebundenen Dokumentation mehr als schwierig. Aber wie können moderne, digitale Werkzeuge bei den neuen Anforderungen vom Pflegebudget, über den Leistungsnachweis, den Personaluntergrenzen, bis hin zur Erlössicherung unterstützend wirken? Welche Aufgaben hat ein Pflegecontroller und wie kann er das Pflegemanagement unterstützen?

Diesen und vielen weitere Fragen zum Thema „Nursing Intelligence“ wird in diesem Seminar nachgegangen. Nach dem Seminar kennen die Teilnehmer die aktuellen pflege-ökonomischen Herausforderungen und darauf abgestimmte, digitale Instrumente. Zudem können die Teilnehmer an den Workshop-Inseln eigene „Nursing Intelligence und Pflegecontrolling“-Themen reflektieren und konkrete Lösungsansätze mitnehmen.

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22. April 2020
10:30 – 14:15 Uhr

Seminarleitung: Prof. Dr. Oliver J. Bott, Berufsverband Medizinischer Informatiker e. V. (BVMI)

Künstliche Intelligenz in der Medizin erfährt derzeit historisch die mindestens dritte Welle der Euphorie. Anders als bei den vorherigen Wellen, entstehen aktuell jedoch relevante, z.T. millionenfach genutzte Anwendungen und Lösungen, die messbaren Nutzen für Patientinnen und Patienten haben. Die US-amerikanische Regulierungsbehörde FDA spricht im Monatsrhythmus Zulassungen solcher Systeme aus.

Dieses Seminar vermittelt einen Einblick in das methodische Spektrum medizinischer KI, zeigt beispielhaft, wie KI-Anwendungen sich in die klinische Informationsverarbeitung integrieren lassen und welches Potential die Verbindung von Routinedaten und KI-Ansätzen entfalten kann – vorausgesetzt eine ausreichende Datenqualität lässt sich gewährleisten. Das Seminar konzentriert sich auf Methoden und Werkzeuge, die sowohl konzeptuell fundiert als auch technisch ausgereift zur Verfügung stehen. Und es zeigt exemplarisch die notwendigen technischen Voraussetzungen und Schritte zur Routineintegration. Die regulatorischen Anforderungen werden im Seminar erwähnt, aber nicht ausgeführt.

Dieses Seminar richtet sich an Softwaremanager/-entwickler sowie methodisch und technisch an KI Interessierte. Teilnehmende müssen ein eigenes Notebook mit installierter KNIME-Analyseplattform (https://www.knime.com/downloads) zum Seminarbesuch mitbringen.

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22. April 2020
14:15 – 18:00 Uhr

Seminarleitung: Cornelia Vosseler, Berufsverband Medizinischer Informatiker e. V. (BVMI)

Die Bedrohung der IT-Sicherheit bei fortschreitender Digitalisierung ist nicht zu leugnen und eine Realität, die fast täglich in den Medien berichtet wird. Deshalb ist es für alle Beteiligten wichtig, dass nicht nur Kliniken, sondern auch die Hersteller die IT-Sicherheit ihrer (Medizin-)Produkte gewährleisten.

Herr Gruetz aus dem Klinikum Wolfsburg berichtet über die Anforderungen an Medical Devices aus dem Blickwinkel der Informationssicherheit und erörtert ausgehend vom Branchenspezifischen Sicherheitsstandard wesentliche Fragen aus der Betreibersicht.

Herr Prof. Dr. Pohl stellt in seinem Vortrag „Digital Security in medical devices“ die Herstellersicht dar:

  • Anforderungen der MDR und IVDR an Geräte, Software, Firmware und Microcode
  • Relevante internationale Normen
  • Standards zur Entwicklung sicherer Hardware und Software, Best Practice
  • Entwicklungsbegleitender Prüf- und Security Testing Process mit Darstellung der 5 Prüfmethoden: Risikoanalyse/Security Requirements, Threat Modeling des Design, Static Source Code Analysis, Fuzzing, Penetration Testing
  • Erfahrungen mit dem Prozess und Aufwands- und Erfolgsbewertung
  • Beispiele für derart abgesicherte Systeme

und stellt im anschließenden Workshop die fünf Prüfmethoden an konkreten Beispielen vor.

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23. April 2020
10:30 – 14:15 Uhr

Seminarleitung: Prof. Dr. Martin Staemmler, Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen / Leiter e. V. (KH-IT)

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern die notwendigen Schritte aufzuzeigen, um FHIR Ressourcen für die jeweilige Fragestellung geeignet einzusetzen.

Zunächst soll der Weg von einer konkreten Fragestellung zu einer FHIR konformen Umsetzung aufgezeigt werden. Verbunden damit ist die Abbildung der vorliegenden Inhalte auf FHIR Ressourcen, die zugehörige Profilierung bzw. Erweiterung von Ressourcen und die Vorstellung verfügbarer Tools. Im Weiteren erhalten die Teilnehmer an Hand der Abbildung des Kerndatensatzes der Medizininformatik-Initiative Einblick in Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung. Da nur selten bereits strukturierte Daten vorliegen, werden abschließend Verfahren zur Analyse von Dokumentinhalten und deren Abbildung auf FHIR Ressourcen vorgestellt.

Im Ergebnis sollen die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, den Einsatz von FHIR Ressourcen zur Repräsentation medizinischer Inhalte geeignet zu planen, durchzuführen und den Nutzen zu bewerten. FHIR Grundkenntnisse wären für die Teilnahme am Seminar wünschenswert, ebenso wird die Mitnahme eines eigenen Tablets oder Notebook mit Internetzugang empfohlen.

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