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Ihr Vortrag auf der DMEA - Call for Papers Kongressprogramm

DMEA-Kongress Publikum

Gestalten Sie die DMEA mit Ihrem Vortrag mit!

Im Kongressprogramm der DMEA 2022 möchten wir zeigen, welche Themen, Fragen und Trends die Digitalisierung im Gesundheitswesen heute und in Zukunft prägen.

Dabei sind wieder Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis gefragt! Vom 01. November bis 02. Dezember 2021 laden wir Sie ein, sich mit Ihrem Thema für einen Vortrag zu bewerben.

Wir suchen Vorträge, die ein aktuelles Projekt vorstellen oder Wege aufzeigen, wie Versorgungsprozesse verbessert oder effizienter gemacht werden können. Sie fühlen sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihr Online-Kurzabstract bis zum 02. Dezember!

Bitte lesen und beachten Sie die folgenden Hinweise zur Bewerbung:

  • Die Teilnahme am Call for Papers der DMEA 2022 ist kostenfrei.
  • Einreichungsschluss: Donnerstag, 02. Dezember 2021, 23:59 Uhr
  • Einreichungen können in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.
  • Bitte lesen Sie die Sessionbeschreibungen. Diesen können Sie die Anforderungen an die Themen und somit an Ihre Bewerbung entnehmen.
  • Richten Sie sich bitte nach den Vorgaben an den Vortragsabstract.
  • Bitte halten Sie einen Lebenslauf in Textform (max. 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) und ein professionelles Foto mit hoher Auflösung für Ihr Speaker-Profil bereit.
  • Anwendervorträge sind besonders wünschenswert.
    Produkt-, Werbe- und Marketingvorträge sind nicht zugelassen.
  • Nur vollständige und unseren Vorgaben entsprechende Bewerbungen können berücksichtigt werden.
  • Bitte lesen Sie die Teilnahmebedingungen und stellen Sie sie ggf. auch den Speakern Ihres Vortrags zur Verfügung.

Eine Verlängerung des Einreichungszeitraums ist nicht vorgesehen und nachträglich eingereichte, auch direkt an das DMEA-Team gesendete Beträge können nicht berücksichtigt werden.

Die 14 Themen für den DMEA-Kongress 2022

Die Frage ist, kommen wir in Digital Health und Health-IT mit dem derzeitigen Rückstand ohne Cloud Services so schnell voran, wie es die Stake Holder erwarten?

Hierbei dürfen wir uns nicht nur darauf beschränken das Deutsche Healthcare System zu betrachten, dass in der Digitalisierung nachweislich im internationalen Vergleich zurück liegt (Vergl. Meier / Hülsken / Maier 2021). Healthcare steht global im Vergleich zu anderen Branchen hinten an. Auf der anderen Seite steigen die Erwartungshaltungen der Stakeholder, Stichwort HIE mit dem Patienten, Softwarelieferanten bieten ihre Lösungen nur noch aus der Cloud an, IT-Personal für vor Ort Dienstleistungen ist nicht verfügbar, etc.

Call for Papers

Was ist Ihre Antwort als Stakeholder, wie organisieren Sie Services aus der Cloud?

Wieso ist der Service aus der Cloud der Weg für Ihr Software-/Infrastrukturangebot?

Welchen Nutzen, aber Ressourceneinsparungen hat der stationäre Leistungserbringer, der ambulante Leistungserbringer, der Versicherer, Gesundheitsbehörden oder -register und selbstverständlich der Patient, die Anwender und das IT-Personal von der Lösung als Cloud-Service?

Hier finden Sie das Bewerbungsportal für Ihre Einreichung.

Der Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist ein Dunkelfeld, das mit der Bestimmung des tatsächlichen Einsatzes ausgeleuchtet werden kann. Reifegradmodelle sind hierfür ein probates Mittel. Sie helfen aber nicht nur messen, sondern geben auch funktionale und strategische Aspekte durch ihre Gliederung wieder und können so auch bei der strategischen Informationssystem- oder Produktplanung helfen. Dies ist aktuell vor allem für die Krankenhäuser ein wichtiges Thema.

Viele Krankenhäuser haben in der Vergangenheit bereits erste Erfahrungen mit Reifegradmodellen gesammelt. Während international häufig das EMRAM-Modell der HIMSS verwendet wird, kommen in Deutschland auch Instrumente wie „KIT-CON IT-Reifegrad“, „ARM Adaptives Reifegradmodell, „der digitale Reifegrad“ oder „Check IT“ von den Universitätsklinika und kommunalen Großkrankenhäusern, Fraunhofer ISST, bvitg und Marburger Bund, Hochschule Osnabrück und Universitätsklinikum Münster zum Einsatz.

Mit dem KHZG hat der Bundesgesetzgeber die deutschen Krankenhäuser jetzt zu einer Reifegradmessung verpflichtet, zumindest, wenn sie von der KHZG-Förderung profitieren möchten. Das entsprechende Reifegradmodell wurde vom beauftragten Konsortium „DigitalRadar“ vor Kurzem vorgelegt. Die erste Messung wird in der Zeit von Oktober bis Dezember 2021 für das Referenzdatum 30.06.2021 durchgeführt. Eine zweite Messung ist für den 30.06.2023 vorsehen.

Wie bei allen Messinstrumenten bzw. Tests stellt sich nicht nur die Frage nach der Praktikabilität, sondern auch der Objektivität, Reliabilität und Validität. Z.B. messen wir, was wir messen wollen? Wird der Sachstand adäquat abgebildet? Nutzt uns das Messen etwas?

Wir möchten in dieser Session erste Ergebnisse und die Erwartungen für die weitere Entwicklung diskutieren, aber auch Fragen beantworten wie:

Sollten Krankenhäuser neben dem DigitalRadar noch eigene Reifegradmessung beibehalten oder neu einführen? Sollte auch im ambulanten Bereich eine Messung erfolgen?

Call for Papers

Erwünscht sind entsprechend dem Titel Beiträge mit Praxisbezug zu Zielen, Methoden, Werkzeugen, Erfahrungen und Erwartungen zu Reifegradmodellen, auch wie diese eingesetzt werden können, um die eigene digitale Ausbauplanung auszugestalten. Wesentliche Fragen die die Branche interessieren sollten aufgegriffen, beleuchtet und wenn möglich beantwortet werden. Auch Beiträge, die sich mit Erfahrungen zum Aufwand für die Messung beschäftigen, sind erwünscht. Beiträge sollten den Teilnehmern am Ende etwas mitgeben wie Lessons learned oder Take Home Points.

Hier finden Sie das Bewerbungsportal für Ihre Einreichung.

Nach wie vor schreitet die Digitalisierung und insbesondere die digitale Vernetzung der Arztpraxen über die Telematikinfrastruktur (TI) zögerlich voran. Als Gründe hierfür führen Ärztinnen und Ärzte sowie deren Standesorganisationen einen nicht ausreichend erkennbaren Nutzen der TI-Anwendungen (ePA, Notfalldatensatz, KIM etc.), die unzureichende Verfügbarkeit der erforderlichen Produkte sowie einen Mangel an modernen nutzerfreundlichen Lösungen an. Damit verbunden wird immer wieder die Befürchtung von Mehraufwand anstelle von sinnvoller Unterstützung der Praxisprozesse geäußert.

Dabei stehen die Arztpraxen einer Digitalisierung nicht generell skeptisch gegenüber. So kam es während der COVID-19-Pandemie zu einer massiven Ausweitung von Videosprechstunden im ambulanten Bereich. In anderen Bereichen hingegen stagniert die Digitalisierung. Befunddaten, Arztbriefe oder diagnostische Bilddaten werden nach wie vor nur in geringem Maße digital übermittelt bzw. empfangen. Der Datenaustausch zwischen Arztpraxis und stationären Einrichtungen findet unverändert nahezu ausschließlich in Papierform oder per Fax statt.

Viele Arztpraxen wünschen sich jedoch eine bessere digitale Vernetzung, sowohl fachübergreifend zwischen den Praxen im niedergelassenen Bereich, als auch sektorenübergreifend mit Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Und nicht zuletzt wächst das Interesse an einem digitalen Austausch auch mit den Patientinnen und Patienten auf beiden Seiten.

Call for Papers

Für diese Session wünschen wir uns Beiträge, die innovative, praktikable und verfügbare Lösungen im Bereich der digital(-vernetzt)en Transformation mit größtmöglichem Nutzen für die Arztpraxen in Deutschland aufzeigen. Eine Fokussierung besonders auf kleinere und mittlere Praxen, die nicht in einen Klinikverbund bzw. konzernartige MVZ-Strukturen mit entsprechenden IT-Abteilungen eingebunden sind, wird dabei ausdrücklich begrüßt.

Hier finden Sie das Bewerbungsportal für Ihre Einreichung.

Die Vorsorge im Gesundheitswesen, sowie die Sicherstellung der Versorgung von kranken sowie pflege- und hilfebedürftigen Menschen in einem modularisierten Gesundheitswesen, ist vor dem Hintergrund der Zunahme chronisch kranker und multimorbider Patienten eine der zentralen Herausforderungen. Jedoch erschweren bestehende Grenzen an den Sektoren, aber auch innerhalb der sektoralen Institutionen die Gesundheitsversorgung, da die Schnittstellen nach wie vor nicht geklärt und definiert sind und in der Folge Defizite in der Management- und Informationskontinuität entstehen.

Komplexe pflegerische Versorgungsszenarien benötigen einen kontinuierlichen, intersektoralen (ambulant/stationär), interprofessionellen (Pflege/Medizin/andere Therapieberufe) Informationsfluss zwischen den beteiligten Akteuren, aber auch den Patienten, um eine möglichst sichere und effektive medizinisch-pflegerische Versorgung zu gewährleisten und sie zu informieren und aufzuklären.

Call for Papers

In der Session sollen sowohl die Herausforderungen und Hemmnisse (z.B. Anbindung an die TI) dargestellt, als auch konkrete Lösungen (z.B. DiPA’s) vorgestellt werden, die sich in der praktischen pflegerischen Versorgung, z.B. im Überleitungs- und Entlassungsmanagement oder in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, bewährt haben und zu einer Verbesserung der (pflegerischen) Versorgungskontinuität unter Nutzung digitaler Anwendungen und Strukturen in der Praxis beitragen. Dabei soll in der Session auch aufgezeigt werden, wie diese Praxisbeispiele digitalisierter pflegerischer Versorgungsprozesse auf andere Anwendungsbereiche übertragen werden können und wie man sie den Menschen mit Erkrankungen (Patienten) und deren Angehörigen erklären und näherbringen will. Denn gerade in der Bevölkerung gibt es große Skepsis und oft auch Fragen, die bis heute nicht geklärt werden.

Hier finden Sie das Bewerbungsportal für Ihre Einreichung.

Künstliche Intelligenz hat das Potential die medizinische Versorgung markant zu verändern und zu verbessern. Das Spektrum reicht dabei von KI-gestützten Digitalen Gesundheitsanwendungen bis hin zu KI-Algorithmen, welche Teilaufgaben (z.B. Infektions-Surveillance) datenbasiert übernehmen oder Versorgungsprozesse begleiten. Allerdings bestehen oft strengste regulatorische Rahmenbedingungen durch Datenschutzanforderungen und Klassifizierung vieler Anwendungen als Medizinprodukt. Zudem sind die Interoperabilität in medizinischen Informationssystemen und eine ausreichende Datenqualität herausfordernd. Die Session zeigt aktuelle Entwicklungen, Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren und Einsatzszenarien auf und stellt Strategien zur erfolgreichen Implementierung von KI im Versorgungskontext zur Diskussion.

Call for Papers

Vorträge sollten Konzepte und/oder Anwendungen darstellen, die nicht nur routinefähig sind, sondern für die bereits Erfahrungen aus dem Einsatz im Versorgungskontext vorliegen.

Beträge sollten sich nicht auf die Darstellung von Produkteigenschaften fokussieren. Stattdessen sollen Erfolgs-/Misserfolgsfaktoren, methodische Ansätze und Implementierungsstrategien im Vordergrund stehen.

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Nach der ersten Einführung des eRezeptes im Juli 2021 in ausgewählten Praxen müssen ab Januar 2022 alle Vertragsärztinnen und -ärzte das elektronische Rezept bei der Verordnung von apothekenpflichtigen Arzneimitteln über die gesetzliche Krankenversicherung nutzen. Bereits im Januar 2021 wurden die Anwendungen elektronischer Medikationsplan (eMP) und Notfalldatensatz (NFDM) eingeführt, in denen Medikationsdaten abgelegt werden können. Seit Oktober 2016 gibt es den Bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP). In dieser Session sollen Erfahrungen mit der Implementierung dieser neuen Tools von ärztlicher, apothekerlicher und von Seite der Softwarehersteller ausgetauscht werden. Ein Fokus soll auch auf den Aspekt der Nutzung unterschiedlicher Arzneimitteldatenbanken im Hinblick auf die Erstellung einer Referenzdatenbank nach §31b SGB-V durch das BfArM gelegt werden. Weitere zentrale Fragestellung sind: Unterstützen die neuen Anwendungen bei der Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit, entsteht durch eine notwendige Synchronisation der Anwendungen zusätzliche Arbeit und wie kann das ggf. verhindert werden. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit mit Closed-Loop-Systemen betrachtet werden.

Call for Papers

Die Session will die Aspekte Anwenderfreundlichkeit, Sicherheit und Nutzenpotential der Anwendungen um das eRezept beleuchten.
Für den Bereich Anwenderfreundlichkeit sollen Erfahrungen mit der Implementierung dieser neuen Tools von ärztlicher und von Seite der Softwarehersteller dargestellt werden.
Der Sicherheitsaspekt soll im Hinblick auf die Nutzung unterschiedlicher Arzneimitteldatenbanken vor den Hintergrund der Entwicklung einer Referenzdatenbank nach §31b SGB-V durch das BfArM beleuchtet werden. Auch die Fragestellung, ob durch eine notwendige Synchronisation der Anwendungen zusätzliche Arbeit und Risiken entstehen und wie das ggf. verhindert werden kann, ist relevant.
Eine Abschätzung des medizinischen Nutzens und insbesondere der Patientensicherheit erfolgt durch die Darstellung des Potentials der Anwendungen bei der Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit.
Auch die Zusammenarbeit mit Closed-Loop-Systemen soll betrachtet werden.
Günstig wäre wenn zu den oben genannten Aspekten schon erste Studien vorgestellt werden könnten.

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eHealth ist nicht erst seit der Pandemie der Schlüssel für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen. Die Mitgliedsstaaten der europäischen Union haben dies wahrgenommen und eine Vielzahl von Initiativen, Projekten und Strategien initiiert. Dabei lassen sich sowohl zwischen EU- und Mitgliedsebene, als auch zwischen den Mitgliedern selbst unterschiedliche Ansätze und Geschwindigkeiten ablesen. Resultat ist ein fragmentiertes Europa.

Die Session gibt einen Überblick zum Digitalisierungsgrad innerhalb der EU und stellt wesentliche europäische Programme vor. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Nationalen Projekten, sowie dem Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) und GAIA-X.

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Die Digitalisierung ist spürbar im medizinischen Alltag angekommen. Arztpraxen und Krankenhäuser werden zunehmend mit IT konfrontiert, deren Nutzung völlig neue Anforderungen mit sich bringen. Wie findet medizinisches Personal einen besseren Zugang zu IT? Welche Digital-Kompetenzen werden in den Gesundheitsfachberufen benötigt? Wie können sich Akzeptanz und Nutzungsverhalten ändern? Wie kann Kompetenzaufbau für ganze Einrichtungen gelingen? In dieser Session werden die Anwendersicht diskutiert und Best Practices im ambulanten sowie stationären Bereich beleuchtet.

Call for Papers

Damit richtet sich die Session an IT-Leiter:innen und Personalentwickler:innen in Krankenhäusern und Medizinischen Versorgungszentren, bei Softwareherstellern und in der Forschung, an Praxismanager:innen und Arztpraxen sowie an alle, die sich für Weiterbildung und Personal-Qualifizierung begeistern lassen.

Hier finden Sie das Bewerbungsportal für Ihre Einreichung.

Mit zunehmender Digitalisierung aller Prozesse in der ambulanten und stationären Versorgung steigt die Abhängigkeit von eben dieser Prozessunterstützung.

Cyber- und Informationssicherheit gilt dabei als Grundvoraussetzung für das Gelingen der Digitalisierung in Deutschland. (vgl. Cybersicherheitsstrategie für Deutschland 2021)

Wie steht es um die Informationssicherheit in der Praxis?

Call for Papers

Ihr Vortrag sollte Antworten anbieten z.B. auf eine dieser Fragen:

  • Welche aktuellen Schwachstellen bieten das größte Angriffs- bzw. Schadenspotenzial und sollten deshalb bevorzugt, mit hoher Priorität behoben werden?
  • Mit welchen Methoden lässt sich die Informationssicherheit, also die Sicherstellung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Informationen, Prozesse und Systeme, verbessern?
  • Wie lassen sich die relevanten Prozesse identifizieren?
  • Ist die TI wirklich der Königsweg?
  • Wie lassen sich Maßnahmen schnell und zielgerichtet umsetzen?
  • Welche Lehren lassen sich aus den aktuellen Vorfällen (z.Z. Wolfenbüttel, Dessau, Düsseldorf) ziehen?
  • Welcher Betreiber gibt Beispiele für erfolgreiche Sicherheitsprojekte?
  • Welche Risiken hole ich mir neu ins Haus?
  • Wie betrachte ich Lieferketten?
  • Wie stellt sich Informationssicherheit aus kaufmännischer Sicht dar?
  • Ist der ambulante Sektor wirklich etwas besonders?
  • Welche Budgets sind für die Informationssicherheit notwendig, wie lassen sich die notwendigen Mittel finanzieren?

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Das Spannungsfeld zwischen dem Betrieb veralteter Infrastrukturen und der Mitgestaltung digitaler Veränderungen bestimmt inzwischen den Alltag in der Krankenhaus-IT. Hierfür werden neue Konzepte für das Management von Innovation und Veränderung benötigt. Die Umsetzung der Veränderung erfordert aber auch ein professionelles Projektmanagement sowie ein durchdachtes Betriebs- und Servicekonzept. Eine wesentliche Herausforderung ist dabei auch die Suche nach Talenten und der Aufbau von IT-Organisationsstrukturen sowie neue Anforderungen an die Fähigkeiten bzw. Kompetenzen des IT-Personals und dessen Führung.

Call for Papers

Gesucht sind praxisorientierte Beispiele und Erfahrungsberichte aus Krankenhäusern, die noch am Anfang der Veränderung stehen oder schon entsprechende Umsetzungserfolge aufweisen können.

Willkommen sind auch Vorträge die sich dem Thema Changemanagement und Personalentwicklung im Umfeld der Digitalisierung widmen.

Hier finden Sie das Bewerbungsportal für Ihre Einreichung.

Lohnt sich das? - Für wen, welche Prozesse und wird die Versorgung damit besser?

Integrierte Versorgungsketten dürfen und werden nicht an den Sektorengrenzen im deutschen Gesundheitswesen stoppen. Ein zentraler Bestandteil für den notwendigen Informationsaustausch ist dabei die elektronische Patientenakte (EPA). Durch die gesetzliche Einführungspflicht im GKV-Bereich steht diese den meisten Bürgern Deutschlands bereits zur Verfügung. Mithin kann die EPA den Datenaustausch entlang integrierter Versorgungsketten ermöglichen, Prozesse digitalisieren und ein nahtloser Datenübergang zwischen u.a. ambulant, stationär, Apotheke und Pflege realisiert werden.

Call for Papers

Welche heute noch herkömmlich analogen Prozesse der intersektoralen Versorgung werden als besonders geeignet für die digitale Abbildung mittels EPA angesehen? Wie weit sind in der realen Versorgungswirklichkeit bereits sektorübergreifende Versorgungsketten etabliert, die die EPA einbeziehen? Wie werden entsprechende Projekte dazu aufgesetzt, mit welchen Akteuren und welchen (technischen) Partnern?

Gehen EPA-gestützte Versorgungsketten mit einer effizienteren und/oder qualitativ hochwertigeren Versorgung einher? Die Frage nach dem Nutzen integrierter Versorgungsketten auf Basis der EPA kann dabei aus verschiedenen Blickwinkeln beantwortet werden: Welcher medizinische oder pflegerische Nutzen ergibt sich und mit welcher Evidenz? Verbessern die prozessualen Optimierungen die Effizienz der Behandlungen oder Pflege? Welche monetären Vorteile entstehen an welchen Stellen und sind für welche Stakeholder nachhaltig?

Wer sind die Treiber der Digitalisierung und in welchem Umfang profitieren sie davon?

Der Aufbau und die Weiterentwicklung der Versorgungsprozesse ist mit erheblichem initialen und nachfolgend Betriebsaufwand verbunden. Wer investiert da hinein? Welche Finanzmittel stehen dafür zur Verfügung und wie rechnen sich die Investitionen?

Gibt es Erfahrungen aus ähnlichen Entwicklungen in anderen Ländern? Welche Erkenntnisse und Ergebnisse haben sich dort gezeigt und sind diese übertragbar?

Diese Fragestellungen, Praxisbeispiele und Lösungsansätze möchten wir in der Session beleuchten - mit Vertretern aus allen Sektoren, Industrie, Forschung und Krankenkassen.

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Nachdem Gesundheitspolitik und Selbstverwaltung einige wichtige Rahmenbedingungen für die technische Interoperabilität von IT-Systemen im Gesundheitswesen fixiert haben, gerät nun die "Semantische Interoperabilität" zunehmend in den Fokus.

Dabei geht es nicht nur um die gegenseitige Übereinkunft auf eine gemeinsame "Dokumenten- oder Datensprache", sondern sollte auch auf eine (semi-) automatische Interpretation von medizinisch-pflegerischen Daten abzielen.

Die Session zur "Semantischen Interoperabilität" soll aktuelle Entwicklungen aufgreifen, seien diese im Rahmen bestehender Standardisierungsbemühungen, seien sie aus nachhaltigen Projekten der intersektoralen Versorgung.

Somit umfasst das Sessionthema eine Bandbreite von der Annotierung von Dokumenten für ein schnelles Retrieval in Aktensystemen, hin zu einer hoch strukturierten Anlage medizinischer Informationsobjekte. Auch Prinzipien der Überführung von Daten in Standard-Nomenklaturen und Klassifikationen - wie Snomed-CT oder LOINC - sowie der zielgerichteten Nutzbarkeit von Routinedaten bspw. in der Klinischen Forschung sollen in der Session beleuchtet werden.

Call for Papers

Als Vorträge können Arbeiten im Rahmen von Standardisierungsbemühungen oder Ansätze zum praxisnahen Einsatz von Methoden der Semantischen Interoperabilität eingereicht werden. Hierunter fallen bspw. Integration standardisierter Klassifikationen, Nutzung strukturierter Informationsobjekte oder Metadaten-basierte Recherchen in intersektoralen Aktensystemen.

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Die Verbesserung der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit aller an der Gesundheitsversorgung beteiligten Personen ist ein Dauerbrenner im deutschen Gesundheitswesen. Allerdings ist das Thema Intersektoralität aktueller denn je zu vor: Getreu dem Leitsatz die richtige Information, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort verspricht der Einsatz von IT-Lösungen sektorale Hürden zu überwinden. Mittels digitaler Technologien können medizinische Behandlungspfade besser geplant und gesteuert werden sowie Patientinnen und Patienten in ihren Genesungsprozess einbezogen werden. Gleichzeitig stellen digitale Anwendungen Lösungsansätze für die Ambulantisierung und Begegnung aktueller Herausforderungen wie der Sicherstellung der ländlichen Versorgung und die Kompensierung knapper personeller Ressourcen dar. Dennoch sind bisher viele Leuchtturmprojekte Insellösungen geblieben oder waren langfristig nicht finanziell tragbar. Mit der Telematikinfrastruktur, steht nun ein projektunabhängiges und deutschlandweit ausgebautes Gesundheitsdatennetz zur Verfügung, das mit den Anwendungen KIM und TIM neue Kommunikationsmöglichkeiten schafft. Diese Session gibt ein Status Update zur vernetzten Versorgung 2022 und gibt Impulse sowie einen Ausblick auf dem Weg zu einem national vernetzten Gesundheitssystem.

Call for Papers

Bei allen Ansätzen müssen semantische und syntaktische Interoperabilität berücksichtigt werden, damit eine Weiternutzung der Daten erfolgen kann.

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Ziel der Session ist es, die Konzepte einer TI 2.0 und ihrer Dienste in Bezug auf ihre Ausgestaltung und Umsetzung sowie ihre Auswirkung auf bestehende IT-Lösungen zu betrachten und zu bewerten. Dazu sollen unterschiedliche Stakeholder (wie IT-Verantwortliche, Hersteller, Leistungserbringer und Spezifizierer) in ihren Beiträgen mindestens einen der folgenden Aspekte der TI 2.0 adressieren:

  • Konzepte, Roadmap und Migration,
  • Usability und Nutzen,
  • Lösungsansätze für eine digitale Identität (BSI und BfDI konform) inkl. Auswirkung auf eGK, HBA, SMC,
  • TI Messenger als Vorreiter,
  • Gateway Lösungen zur sicheren Anbindung von Einrichtungen, gerade auch im Hinblick auf eine verteilte Datenhaltung,
  • Bilddatenkommunikation,
  • Vergleich der TI 2.0 Konzepte mit internationalen Ansätzen.

Die Beiträge sollen nicht nur über den erreichten Stand sondern auch über die nächsten Schritte informieren und Empfehlungen für die betroffenen Leistungserbringer und Einrichtungen zur Vorbereitung auf die TI 2.0 geben.

Hier finden Sie das Bewerbungsportal für Ihre Einreichung.