Digitale Gesundheit im Wandel: Wie dieDMEA-Goldpartner die Versorgung von morgen gestalten
Von KI bis Cloud: Die sieben DMEA-Goldpartner zeigen, wie vernetzte Daten, neue Technologien und interoperable Systeme die Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessern.

Im Vorfeld der DMEA wird den sieben Goldpartnern in Einzelinterviews auf den Zahn gefühlt. Das Ergebnis – es gibt nicht die eine Lösung für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Es ist ein Zusammenspiel aus zahlreichen Faktoren, die sinnvoll in einander greifen müssen.
CGM / CompuGroup Medical – Sektorenübergreifende Versorgung zum Anfassen
CGM hebt die zunehmende Bedeutung sektorenübergreifender Versorgung hervor. Lösungen für ePA, Patientenmanagement und KI-gestützte Prozesse sollen Krankenhäuser, Praxen und weitere Akteure enger vernetzen. Ziel ist eine ganzheitliche Versorgung, die über einzelne Einrichtungen hinausgeht und Patient:innen stärker in den Mittelpunkt stellt.
Dedalus – „Die Anforderungen ändern sich“
Dedalus betont den stetigen Wandel im Gesundheitswesen und die steigenden Anforderungen an IT-Systeme. Im Fokus stehen flexible, interoperable Plattformen, die sich an neue regulatorische und klinische Bedürfnisse anpassen. Besonders wichtig ist die Fähigkeit, Daten sinnvoll zu vernetzen und nutzbar zu machen, um Prozesse effizienter zu gestalten und die Versorgung kontinuierlich zu verbessern.
ID – Daten und Decision Support für komplexe Versorgungsszenarien
ID stellt die Bedeutung integrierter Datenplattformen für Krankenhäuser in den Mittelpunkt. Mit einem neuen Clinical Data Repository (CDR) sollen Daten aus unterschiedlichen Systemen zusammengeführt und direkt für die Versorgung nutzbar gemacht werden. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus regelbasierter Entscheidungsunterstützung und KI – inklusive LLM-gestützter Chatbots, die den Zugriff auf Patientendaten erleichtern. Ziel ist eine bessere Entscheidungsgrundlage bei gleichzeitig hoher Nachvollziehbarkeit und Qualität.
medatixx – KI verändert Arztpraxen zum Besseren
medatixx fokussiert die ambulante Versorgung und zeigt, wie digitale Anwendungen und KI den Praxisalltag verbessern können. Themen wie elektronische Patientenakte (ePA), Interoperabilität und neue Softwarelösungen stehen im Mittelpunkt. Ziel ist es, Ärzt:innen bei der digitalen Transformation zu unterstützen und die Versorgung effizienter sowie patientenorientierter zu gestalten.
Meierhofer – Unterstützung bei SAP-Ablöse und Cloud-Betrieb
Meierhofer hebt die Rolle moderner IT-Infrastrukturen hervor, insbesondere bei der Ablösung bestehender Systeme wie SAP und beim Übergang in Cloud-Umgebungen. Dabei stehen Sicherheit, Skalierbarkeit und die Grundlage für den Einsatz von KI im Vordergrund. Ziel ist es, Krankenhäuser technologisch so aufzustellen, dass sie zukünftige Anforderungen effizient bewältigen können.
Nexus – KI in komplexen Versorgungslandschaften
Nexus sieht in künstlicher Intelligenz einen entscheidenden Hebel, um komplexe Versorgungsstrukturen besser zu steuern. KI soll insbesondere dabei helfen, große Datenmengen auszuwerten und daraus konkrete Mehrwerte für Ärzt:innen und Patient:innen abzuleiten. Damit wird sie zu einem integralen Bestandteil moderner eHealth-Plattformen.
Telekom Healthcare Solutions – „Endlich weg von den Silos“
Die Telekom adressiert die Problematik fragmentierter IT-Systeme im Gesundheitswesen. Der Fokus liegt auf der Auflösung von Datensilos und der Schaffung durchgängiger Informationsflüsse. Durch integrierte Plattformen sollen Prozesse im Krankenhaus – etwa im Labor oder in der Patientenversorgung – effizienter und transparenter werden.
Die DMEA als Treiber der digitalen Transformation
Vom 21. – 23. April 2026 präsentieren sich die sieben Goldpartner auf der DMEA in Berlin. Das Event ist ein zentraler Innovationshub für die digitale Gesundheitsversorgung. Gemeinsame Themen wie Interoperabilität, Datenintegration, Cloud-Infrastrukturen und der zunehmende Einsatz von KI ziehen sich durch alle Interviews. Dabei wird klar, dass Digitalisierung nicht nur technologische Modernisierung bedeutet, sondern eine grundlegende Transformation der Versorgungsstrukturen – hin zu vernetzten, datengetriebenen und patientenzentrierten Systemen. Für die Aussteller ist die DMEA damit eine wichtige Plattform, um ihre Lösungen zu präsentieren, Partnerschaften zu stärken und die Zukunft des Gesundheitswesens aktiv mitzugestalten.